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CRV-Rechner · rechnet live beim Tippen

Ich kaufe bei mit Stop-Loss bei und mein Ziel liegt bei .

Chance : Risiko

3 : 1

pro BTC

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Kryptowerte sind sehr volatil und nicht durch eine Einlagensicherung geschützt.

Details
Chance
+3.600,00 $
Risiko
−1.200,00 $
Nötige Trefferquote
ab 25 %
Abstand zum Ziel
+6,0 %
Abstand zum Stop
−2,0 %
Kontowährung

Das CRV im Trading (Chance-Risiko-Verhältnis, englisch Risk Reward Ratio) teilt den Abstand vom Einstieg zum Kursziel durch den Abstand vom Einstieg zum Stop-Loss. Kauf bei 50 €, Stop bei 49 € und Ziel bei 53 € ergeben 3 : 1. Bei diesem Verhältnis reicht rechnerisch ein Gewinner von vier Trades, um ohne Kosten bei null zu landen.

So funktioniert der CRV-Rechner

Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) vergleicht, was du bis zum Kursziel gewinnen kannst, mit dem, was du bis zum Stop-Loss riskierst. Im Englischen heißt es Risk-Reward-Ratio. Du gibst drei Kurse ein, der Rechner zeigt das Verhältnis, die Beträge und die nötige Trefferquote.

Chance = Kursziel − EinstiegRisiko = Einstieg − Stop-LossCRV = Chance ÷ RisikoNötige Trefferquote = 1 ÷ (1 + CRV)
CRV-Formel für einen Kauf. Bei einem Short-Trade gilt: Chance = Einstieg − Kursziel, Risiko = Stop-Loss − Einstieg.

Beispiel

Beispiel mit den Startwerten

  1. Einstieg 50,00 €, Stop-Loss 49,00 €, Kursziel 53,00 €
  2. Chance: 53,00 € − 50,00 € = 3,00 €
  3. Risiko: 50,00 € − 49,00 € = 1,00 €
  4. CRV: 3,00 € ÷ 1,00 € = 3 : 1
  5. Nötige Trefferquote: 1 ÷ (1 + 3) = 25 %

3 : 1 mit Chance +3,00 € und Risiko −1,00 € je Aktie. Nötige Trefferquote ab 25 %, Bewertung: Lohnt sich.

Einstieg
Der Kurs, zu dem du kaufst oder short gehst.
Stop-Loss
Der Kurs, an dem du den Trade mit Verlust schließt. Liegt er über dem Einstieg, rechnet der Rechner den Trade als Short.
Kursziel
Der Kurs, an dem du Gewinne mitnimmst, auch Take-Profit genannt.
Nötige Trefferquote
Der Anteil an Gewinn-Trades, ab dem du bei diesem CRV ohne Kosten nicht verlierst. Der Rechner rundet auf ganze Prozent auf.

Die Schnellwahl beim Kursziel setzt das Ziel direkt auf 2 : 1 oder 3 : 1 zu deinem Stop. So nutzt du das Werkzeug auch als Stop-Loss-Take-Profit-Rechner: erst den Stop festlegen, dann das passende Ziel ablesen.

CRV und nötige Trefferquote

Je höher das CRV, desto seltener musst du richtig liegen. Die Break-even-Schwelle ist 1 ÷ (1 + CRV). Die Tabelle zeigt sie für gängige Verhältnisse, dazu die Bewertung, die der Rechner anzeigt.

CRV und nötige Trefferquote (Break-even ohne Kosten)
CRVNötige TrefferquoteBewertung
0,5 : 166,7 %Risiko größer als Chance
1 : 150,0 %Grenzwertig
1,5 : 140,0 %Grenzwertig
2 : 133,3 %Lohnt sich
2,5 : 128,6 %Lohnt sich
3 : 125,0 %Lohnt sich
4 : 120,0 %Lohnt sich
5 : 116,7 %Lohnt sich

Die Bewertung bezieht sich nur auf das Verhältnis, nicht auf die Chance, dass der Trade aufgeht. Gebühren und Spread heben die nötige Trefferquote an, bei kleinen Abständen spürbar.

Erwartungswert: CRV und Trefferquote zusammen

Das CRV allein sagt nicht, ob eine Strategie auf Dauer im Plus liegt. Dafür brauchst du den Erwartungswert. Er verbindet die Höhe von Gewinn und Verlust mit der Häufigkeit, mit der beides eintritt.

Erwartungswert = Trefferquote × Ø Gewinn − Verlustquote × Ø VerlustVerlustquote = 1 − Trefferquote

Beispiel

40 % Trefferquote, 100 € Risiko je Trade

  1. Mit CRV 2 : 1 liegt der Ø Gewinn bei 200 €
  2. 0,40 × 200 € = 80 €
  3. 0,60 × 100 € = 60 €
  4. 80 € − 60 € = +20 € je Trade
  5. Gegenprobe mit CRV 1 : 1: 0,40 × 100 € − 0,60 × 100 € = −20 € je Trade

Gleiche Trefferquote, anderes CRV: einmal +20 €, einmal −20 € je Trade im Durchschnitt.

Ein positiver Erwartungswert ist ein Durchschnitt über viele Trades. Er sagt nichts über den nächsten einzelnen Trade, und Serien von Verlusten kommen auch dann vor.

Was das CRV nicht zeigt

  • Wie wahrscheinlich es ist, dass zuerst das Ziel und nicht der Stop erreicht wird.
  • Ob das Ziel realistisch ist. Ein weit entferntes Ziel verbessert das Verhältnis auf dem Papier, wird aber seltener erreicht.
  • Ob der Stop genug Luft hat. Ein sehr enger Stop wird öfter durch normale Schwankungen ausgelöst.
  • Kosten und Ausführung. Gebühren, Spread und Kurslücken verschlechtern das reale Verhältnis.

Nutze das CRV als Filter vor dem Einstieg, nicht als Prognose. Wie viel Geld du beim Stop verlierst, legt erst die Positionsgröße fest.

Häufige Fragen

Was ist ein gutes CRV?

Der Rechner bewertet ein CRV ab 2 : 1 als lohnend, zwischen 1 : 1 und 2 : 1 als grenzwertig und darunter als ungünstig. Bei 2 : 1 reicht rechnerisch eine Trefferquote von 33,3 %, um ohne Kosten bei null zu landen. Ob ein Verhältnis zu dir passt, hängt von deiner tatsächlichen Trefferquote ab.

Wie berechne ich das Chance-Risiko-Verhältnis?

Teile den Abstand vom Einstieg zum Kursziel durch den Abstand vom Einstieg zum Stop-Loss. Kauf bei 50 €, Stop bei 49 € und Ziel bei 53 € ergeben 3 € ÷ 1 € = 3 : 1. Der Rechner oben macht das live beim Tippen und erkennt einen Short-Trade am Stop über dem Einstieg.

Welche Trefferquote brauche ich bei einem CRV von 2?

Die Schwelle liegt bei 1 ÷ (1 + 2) = 33,3 %. Gewinnst du einen von drei Trades, gleichen sich Gewinne und Verluste ohne Kosten genau aus. Gebühren und Spread heben die nötige Quote etwas an.

Was bedeutet CRV 3 zu 1?

Die mögliche Chance ist dreimal so groß wie das Risiko, zum Beispiel 3 € Abstand zum Ziel bei 1 € Abstand zum Stop. Rechnerisch reicht dann eine Trefferquote von 25 %, also ein Gewinner von vier Trades. Wie oft das Ziel tatsächlich erreicht wird, sagt das Verhältnis nicht.

Ist ein hohes CRV immer besser?

Nein. Je weiter das Ziel entfernt ist, desto seltener wird es meist erreicht. Ein CRV von 5 : 1 hilft nicht, wenn die Trefferquote unter 16,7 % fällt. Entscheidend ist der Erwartungswert aus CRV und Trefferquote zusammen.

Zuletzt aktualisiert: 15.10.2026